Die Femto-LASIK-Methode

Die Femto-LASIK-Methode ist eine Weiterentwicklung der LASEK beziehungsweise der PRK-Augenlaser-Methode.

Mit der Femto-LASIK-Methode können Kurzsichtigkeit (Myopie), Weitsichtigkeit (Hyperopie) und Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) bis zu einem bestimmten Dioptrienwert korrigiert werden. Die Femto-LASIK-Methode nicht angewandt werden, wenn der Patient eine extrem dünne Hornhautdicke oder sehr stark wellige Hornhautoberfläche hat. Die Femto-LASIK-Methode wurde erstmals in den USA im Jahre 2001 durchgeführt. In Deutschland wurde dieses Augenlaser-Verfahren ab 2004 angeboten. Schätzungsweise wurden bis heute weltweit um die 8 Millionen Menschen mit der Femto-LASIK-Methode behandelt.

Für die Femto-LASIK-Methode wird neben dem Excimer-Laser zusätzlich ein Femtosekunden-Laser Gerät eingesetzt. Daher kommt auch der Name Femto-LASIK.

Wie funktioniert die Femto-LASIK?

Die Femto-LASIK und LASIK-Methode ähneln sich von der Art wie die Operation durchgeführt wird sehr.

Beide Verfahren gehören zu den Augenlaser-Methoden mit der Flap-Technik. Auch bei der Femto-LASIK Methode wird die Korrektur der Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung auf der Hornhaut durchgeführt. Die tatsächliche Korrektur wird durch dem Excimer-Laser durchgeführt. Damit der Excimer-Laser die Korrektur durchführen kann, muss bei der Femto-LASIK-Methode auf der Hornahutoberfläche eine hauchdünne Schicht – ein Hornhautdeckelchen (Flap) – geöffnet werden.

Dafür wird zu Beginn der Operation auf der Hornhautoberfläche ein kleiner kreisformiger Schnitt durchgeführt, um den sogenanten Flap zu erzeugen. Dieser Schnitt wird bei der Femto-LASIK-Methode mit dem Femtosekundenlaser durchgeführt. Bei der LASIK hingegen wird hierfür ein Mikrokeratom (Hochpräzisions-Schneidegerät) verwendet. Der kreisformige Schnitt wird dabei nicht komplett durchgeführt, so dass der Flap an einer Stelle noch fest ist. Ähnlich wie beim Öffnen einer Konservendose. Anschließend wird der hauchdünne Flap zu Seite aufgeklappt.

Jetzt kann der Excimer-Laser die eigentliche Korrektur vornehmen. Der Excimer-Laser korrigiert nun die Fehlsichtigkeit mit Laserstrahlen auf dem freigelegten Innenteil der Hornhaut. Dieser Bereich ist schmerzunempfindlich!

Nachdem die Korrektur mit dem Excimer-Laser durchgeführt wurde wird der Flap wieder zugeklappt und sehr vorsichtig geglättet. Ist die Lichtbrechtkraft wieder optimal eingestellt können die Patienten Ihr leben ab jetzt ohne Brille und Kontaktlinsen geniessen. Somit ist die Operation beendet und innerhalb weniger Minuten wurde die Korrektur der Fehlsichtigkeit mit der Femto-LASIK-Methode schnell und sicher durchgeführt.

Nach der Femto-LASIK-Operation

Direkt nach der Femto-LASIK-Behandlung bekommen die Patienten eine Schutzbrille, die bis zum nächsten Tag getragen werden muss. Nicht bei allen Patienten verlaufen die ersten 4-5 Stunden nach der Femto-LASIK-Operation gleichermaßen ab.

Folgende Symptome, die sogenannten Nachwehen, sind bekannt:

 

  • die Augen brennen stark
  • die Augen tränen
  • das Gefühl kleine oder grosse Sandkörner in den Augen zu haben
  • die Nase läuft, als wenn man den Wasserhahn aufgedreht hätte

 

Es gibt Patienten die haben alle oder einige Symptome, während andere Patienten fast keine der Symptome verspüren. Die Intensität der einzelnen Symptome sind bei jedem Patient sehr unterschiedlich. Meistens verschwinden die Symptome nach ca. 4 bis 5 Stunden von alleine. Das Beste ist es, wenn sich der Patient direkt nach der Behandlung für 4-5 Stunden hinlegt und die Augen geschlossen hält.

Die Operation selbst ist schmerzfrei. Der Heilungsprozess ist sehr schnell. Der Erfolg der Femto-LASIK-Behandlung ist schon direkt am gleichen Tag für den Patienten „sichtbar“.

Nach der Femto-LASIK-Operation sollten die Augen ca. 1 Woche lang NICHT gerieben werden.

Für die erste Woche werden Tropfen mit Antibiutikom und Cortison verordnet.

In den ersten Tagen oder Wochen können die Augen Blend- und Lichtempfindlich sein und durch die Tropfen sehen einige Patienten noch etwas milchig.

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